Addicks fordert runden Tisch

„Die auf Bundesebene geschlossene Qualitätssicherungsvereinbarung zwischen Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und Krankenkassen ist auf das Saarland nicht übertragbar. Da müssen unbedingt Nachbesserungen her“, erklärt der FDP-Bundestagsabgeordnete und Saarbrücker Arzt Dr. Karl Addicks zu Meldungen, wonach die Praxen der 13 saarländischen Schmerztherapeuten durch die ab 1.April geltende Neuregelung in Gefahr sind.
Er fordert deshalb Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt auf, Krankenkassen und Kassenärzte wieder an einen Tisch zu bringen, um so die Schmerztherapie im Saarland zu sichern.

Bisher mussten die behandelnden saarländischen ärzte 16 von 52 Stunden pro Woche in der Schmerztherapie tätig sein. Künftig sollen sie überwiegend Schmerztherapie ausführen. Addicks: „In Großstädten mag sich das rechnen, die 13 im Saarland niedergelassenen ärzte mit der Zusatzbezeichnung ,spezielle Schmerztherapie sind aber darauf angewiesen, auch andere Patienten zu behandeln.“

Hinzu komme die neue Vergütungsregelung, die nur eine unzureichende Bezahlung für schmerztherapeutische Leistungen vorsehe. So könne Schmerztherapie im Saarland nicht wirtschaftlich betrieben werden. „Die Gesundheitsministerin darf sich nicht aus der Verantwortung stehlen. Wenn die Neuregelung dazu führt, dass die Versorgung schwerkranker Menschen im Saarland nicht mehr gewährleistet ist, muss Ulla Schmidt sich einmischen!“

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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