Saarländischer Politiker bekämpft Kinderlähmung in Nigeria

„Die Kinderlähmung muss endlich ausgerottet werden“, erklärt der saarländische FDP-Bundestagsabgeordnete Dr. Karl Addicks anlässlich des Weltgesundheitstages.
Der Tropenarzt und Entwicklungspolitiker wird deshalb vom 14. bis 17. Mai an einer Impfkampagne der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gegen Kinderlähmung in Nigeria teilnehmen. In Nigeria gibt es weltweit die meisten Erkrankungen.

„Ich kenne die Verhältnisse in Nigeria von meiner langjährigen Tätigkeit als Arzt vor Ort. Wenn wir jetzt schnell und umfassend impfen, können wir den Kindern dauerhaft helfen und diese furchtbare Krankheit besiegen“, so Addicks.

Hintergrund: Seit 1988, dem Beginn der Massenimpfungen gegen Kinderlähmung durch die WHO, ist die Zahl von weltweit 370.000 auf 1.000 Fälle heute gesunken. Davon leben fast 80 Prozent in Nigeria.

Ein Grund für diese hohe Anzahl ist der Widerstand von Teilen der
Bevölkerung gegen die Impfungen. Im überwiegend muslimischen Norden des Landes glaubten Eltern lange Zeit, die aus den USA stammenden Impfstoffe sollten ihre Kinder unfruchtbar machen. Seit kurzem werden daher Impfstoffe aus muslimischen Ländern verwendet.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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