Merkel deklassiert sich im Bereich Steuer- und Sozialpolitik!

Die CDU Kanzlerkandidatin Angela Merkel hat in einem Interview mit der ARD (Sonntag, 01.08.05, Bericht aus Berlin) die sachlich falsche Behauptung aufgestellt, dass durch die Senkung der Lohnzusatzkosten die Brutto Löhne um einen Prozent sinken. Laut Süddeutscher Zeitung (Ausgabe Dienstag 03.08.2005), hat die CDU auf ihrer Homepage diesen Wortlaut durch eine ebenso sachlich falsche Aussage korrigiert. Dieser zweite Fehler wurde erst heute bemerkt und durch die richtige Aussage ersetzt. Dazu erklärt der saarländische Spitzenkandidat der FDP, Dr. Karl Addicks, MdB:

„Die Union mit Frau Merkel an der Spitze hat sich mit diesem Hin und Her deklassiert. Wenn eine Kanzlerkandidatin anfängt, Brutto mit Netto zu verwechseln und ihre eigene Mannschaft den Fehler nicht bemerkt, ihn sogar noch falsch korrigiert, macht das die Konzept- und Ahnungslosigkeit der Union im Bereich der Steuer- und Sozialpolitik deutlich. Auch ein Kanzlerkandidat kann nicht allwissend sein. Aber wenn er sich zu etwas äußert, sollte er zumindest verstehen was er sagt oder er sollte schweigen und die Experten sprechen lassen. Diese finden sich ganz offensichtlich nicht in der CDU. Deshalb braucht diese Partei einen Partner, der im Bereich Steuer-, Sozial- und Wirtschaftspolitik klar die besten Konzepte hat. Das
ist, wie auch schon die DIHK und der BDI erklärt haben, die FDP.

Das Interview mit Frau Merkel finden Sie auf www.tagesschau.de/bab

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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