EU Abgeordneter warnt vor Panikmache

„Deutschland hat es selbst in der Hand, ob durch die Eichrichtlinie der EU Benzin teurer wird oder nicht. Wie auch bei anderen Richtlinien gibt Europa nur den Rahmen vor, in dem gehandelt werden muss. Die Bundesregierung kann dann selbst entscheiden, ob sich für Deutschland etwas ändert oder es bei der derzeitigen Regelung bleibt“, erklärt der saarländische FDP EU Abgeordnete Dr. Jorgo Chatzimarkakis anlässlich der Diskussion um die Eichrichtlinie der EU. Diese soll garantieren, dass es beim Tanken keine großen Schwankungen mehr zwischen der tatsächlich getankten Menge Benzin und der an der Zapfsäule angezeigten Menge gibt.
Die Schwankungsbreite darf danach maximal bei 1% liegen. In einigen EU Staaten lag sie bisher deutlich darüber. Das heißt, deutsche Urlauber haben im Ausland für Benzin mehr bezahlt, als sie tatsächlich bekommen haben. In Deutschland lag die Schwankungsbreite dagegen bisher bei 0,2%. Chatzimarkakis: „Dass ab Oktober EU weit die 1%Regelung gilt, heißt nur, dass die Schwankungen beim Tanken nicht größer sein dürfen, sehr wohl aber kleiner. So wie es bei uns in Deutschland bisher auch der Fall ist. Die Bundesregierung ist aufgefordert, diese deutsche Genauigkeit durch entsprechende Bestimmungen auch weiter zu garantieren“.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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