Saarländischer Bundestagsabgeordneter besucht Hilfsprojekte

Der saarländische Bundestagsabgeordnete Dr. Karl Addicks reist am Sonntag (19.3.2006) nach Afrika, um sich ein Bild über die dort herrschende Dürrekatastrophe zu machen. Ziele der 6tägigen Reise sind unter anderem Hilfsprojekte in Kenia, Ruanda und Burundi. Darüber hinaus sind Gespräche mit Regierungsvertretern und Hilfsorganisationen geplant.

Addicks: „Insbesondere in Kenia hat es die Regierung bis heute nicht geschafft, eine präventive Land-Wirtschaftspolitik zu betreiben. Eine Landwirtschaftspolitik, die auf Dürrezeiten – eigentlich keine Ausnahmeerscheinung in dieser Region – vorbereiten könnte, wird nicht geleistet. Stattdessen erreichen uns Nachrichten über ausufernde Korruption und die Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit durch die kenianische Regierung. Ich habe mich deshalb mit einem Antrag an die Bundesregierung gewandt und um Klärung dieser Vorgänge, insbesondere was die Zahlungen von Entwicklungshilfe an die kenianische Regierung angeht, gebeten“.
Insgesamt 4,2 Milliarden Euro stellt die Bundesregierung jedes Jahr an Entwicklungshilfe bereit. Addicks setzt sich dafür ein, dass die Vergabe der Gelder an gute Regierungsführung, Menschenrechte und Demokratie gebunden werden.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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