Verdi muss Streik an Homburger Klinik beenden

„Jeder weitere Streiktag an der Uniklinik in Homburg geht an die Substanz des Krankenhauses, gefährdet die Genesung der Patienten und die Arbeitsplätze der Krankenhausbeschäftigten. Verdi hat genug Zeit gehabt, ihre Position deutlich zu machen, jetzt muss mit dem Streik endlich Schluss sein“, so der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP Saar, Horst Hinschberger, auf dem kleinen Parteitag der FDP Saar. Die Delegierten hatten zuvor einen Antrag verabschiedet, in dem sie den Streik verurteilen und sich mit den Beschäftigten der Klinik solidarisch erklären, die als Nicht-Verdi Mitglieder die Krankenversorgung aufrechterhalten müssen.

Hinschberger: „Verdi hat mit diesem Streik die Grenze überschritten. Während die streikenden Gewerkschaftsmitglieder fröhlich die Arbeitsniederlegung feiern, leisten nun bereits seit Wochen Krankenschwestern 12 Stunden Dienst mit anschließendem Bereitschaftsdienst. Sie tun dies aus Verantwortung für Gesundheit und Leben der Patienten. Sie tun dies aus der Verantwortung heraus, die den anderen verloren gegangen scheint“.
Darüber hinaus sei es nicht akzeptabel, dass es von dem Guten Willen einer Gewerkschaft abhängig sei, ob Operationen statt finden dürfen oder nicht. Hier werde die Gesundheit von Menschen riskiert, um Macht zu demonstrieren. Die FDP Saar verurteilt dieses Vorgehen und fordert die Gewerkschaft auf, ihre Streiks im Interesse des überlebens des gesamten Krankenhauses zu beenden.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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