Sonderposition der Deutschen Winzer bleibt erhalten

„Die Stellung der deutschen Winzer im europäischen und globalen Wettbewerb ist mit der heutigen Entscheidung des europäischen Parlaments noch einmal gestärkt worden. Das ist ein wichtiges Signal auch für die saarländischen Weinbauer“, erklärt der saarländische FDP Europaabgeordnete, Dr. Jorgo Chatzimarkakis, anlässlich der Verabschiedung eines Eckpunktepapiers für eine Reform des europäischen Weinmarktes.

Das EU Parlament hat unter anderem beschlossen, dass Deutschland seine Sonderposition behalten darf. Heißt: die Deutschen Winzer dürfen auch weiterhin ihrem Wein in bestimmten Mengen Zucker beimengen, weil sie durch die nördliche Lage gegenüber den Winzern im Süden Europas benachteiligt sind.

Darüber hinaus sollen die EU Beihilfen zurückgefahren und gezielter eingesetzt werden. Chatzimarkakis: „Unser Ziel ist, die sehr gute Europäische Weinqualität und die traditionelle Anbau- und Herstellungsweise zu erhalten. Das funktioniert aber nur, wenn die Winzer einem gesteuerten Wettbewerb ausgesetzt sind und nicht unabhängig von der Weinqualität durch die EU unterstützt werden“. Zurzeit nimmt die EU den Weinbauern bestimmte Mengen an nicht verkauftem Wein ab und vernichtet sie. Das soll jetzt künftig reduziert werden. Laut Chatzimarkakis ein richtiger Schritt. Denn wenn die Winzer in jedem Fall ihren Wein absetzten, ob an Kunden oder die EU, würden sie nicht dazu gezwungen, ihre gute Qualität zu halten und damit den überseeweinen die Stirn zu bieten.

Chatzimarkakis: „Wir stellen im Saarland, Deutschland und Europa fantastische Weine her. Die jetzt anstehende Reform des Weinmarktes wird dazu führen, dass die Qualität erhalten bleibt und nicht durch den Konkurrenzdruck aus übersee verwässert.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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