Chatzimarkakis startet Internetkampagne gegen Kinderpornos

„In der virtuellen Welt ist es wie im richtigen Leben – wegschauen gilt nicht. Die Fälle von Kinderpornografie in ´My Second Life´ machen deutlich, dass die Europäische Union ihre Möglichkeiten im Bereich des Verbraucherschutzes im Internet ausweiten muss“, so der saarländische FDP Europaabgeordnete Dr. Jorgo Chatzimarkakis anlässlich der Fälle von Kinderpornografie in der virtuellen Welt von `My Second Life´. Die Netzwelt verlange von allen Beteiligten mehr Verantwortungsbewusstsein, weil es weit weniger Regeln gebe. Chatzimarkakis: „Viele Nutzer profitieren im Internet von der großen Freiheit. Wir wollen diese erhalten, aber müssen parallel dazu auch die Auswüchse wie Kinderpornografie konsequent bekämpfen!“.

Die Ausflüchte der SecondLife Betreiber und anderer Internetdienstanbieter in dieser Sache seien beschämend. Wenn die Betreiber von SecondLife und beteiligte Dienstanbieter nicht tätig würden, sei die Politik gefragt. „Die EU verfügt bereits über eine eigene Agentur für Netz- und Informationssicherheit (ENISA). Deren Mandat könnte entsprechend ausgedehnt werden“, fordert Chatzimarkakis. „Technisch ist bereits sehr viel mehr machbar, als die Internetindustrie gerne zugibt.“ Gerade die automatisierte Kontrolle hochgeladener Medien auf kinderpornographischen Inhalt sei möglich. Hier könnte ENISA einen Beitrag leisten. Chatzimarkakis kündigte an, umgehend eine entsprechende Anfrage an Rat und Kommission zu richten.
Im Chatzimarkakis virtuellem Büro können die Nutzer von SecondLife ab morgen eine entsprechende Erklärung unterstützen. „Besonders froh bin ich über die Aktivitäten meines direkten virtuellen Büronachbarn Kidsschutz eV“. Kidsschutz e.V. (www.kidsschutz.de) sei ein wichtiger Akteur in Sachen Kinder- und Jugendschutz, im virtuellen wie im realen Leben, dessen Arbeit von der Politik mehr Unterstützung erfahren sollte. Chatzimarkakis hofft auf einen großen Mitmacheffekt – alle redlichen SecondLife-Nutzer, seien Sie aus Wirtschaft, Politik oder zum Privatvergnügen dort aktiv, seien aufgefordert, sich entsprechend zu engagieren. über die Ergebnisse der parlamentarischen Initiative wird Chatzimarkakis auf seiner Website www.chatzi.de sowie im virtuellen Büro im Berlin City Center informieren.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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