Verhalten der belgischen Regierung falsch und schlichtweg beschämend

„Während in europäischen und anderen internationalen Parlamenten mit Resolutionen die Diplomatie des Dalai Lama und der ins Stocken geratene sino-tibetische Dialog unterstützt wird, und während der US-Kongress beschlossen hat, dem Dalai Lama mit der Goldenen Kongress Medaille die höchste zivile Auszeichnung zukommen zu lassen, kuscht eine europäische Regierung vor der Führung in Peking“, kritisiert der saarländische FDP Bundestagsabgeordnete, Dr. Karl Addicks, die Absage der Belgienreise des Dalai Lama.

Dieser hatte damit auf Signale der belgischen Regierung reagiert, wonach sein Besuch vor dem Hintergrund der geplanten Chinareise des belgischen Kronprinzen Philippe unerwünscht sei. Damit beugt sich Belgien China erneut – wie bereits im Frühjahr 2005, als der belgische König Albert ebenfalls eine Chinareise plante.
Nach Ansicht von Addicks, Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, ist die Entscheidung der belgischen Regierung „falsch und schlichtweg beschämend“. Der Dalai Lama, der dadurch nicht an der 5. Internationalen Tibet Support Groups Konferenz in Brüssel teilnehmen konnte, werde so „Opfer von wirtschaftspolitischem Opportunismus“.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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