Zum heutigen internationalen Tag der Familie und dem bundesweiten Aktionstag der Bündnisse für Familien fordert die FDP Saar die Landesregierung auf, ein Aktionspaket für den zügigen Ausbau von Betreuungsangeboten für Kinder zu erarbeiten. „Ministerpräsident Müller hat uns versprochen, die Krippenplätze im Saarland bis 2010 zu verdreifachen. Diese Versprechungen müssen nun auch in die Tat umgesetzt werden,“ fordert die FDP-Familienpolitikerin Marion Etringer. Dies sei die Grundvoraussetzung für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. „Mütter wollen frei entscheiden, ob sie berufstätig sind oder nicht. Deren Entscheidung, wie sie auch immer ausfällt, muss der Staat unterstützen“, so Etringer.

Ein besonderes Augenmerk müsse auf die Flexibilisierung der öffnungszeiten gelegt werden. Die Betreuungseinrichtungen dürften sich nicht nur auf die so genannten Kernarbeitszeiten zwischen 7 Uhr und 17 Uhr beschränken, sondern sollten den Erfordernissen von berufstätigen Eltern entsprechen. Es müssten dazu auch bürokratische Hürden für private Initiativen abgebaut werden, um ein entsprechendes Betreuungsangebot zu sichern.

Ein wichtiger Baustein für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf könnten außerdem Tele-Arbeitsplätze darstellen. Der FDP- Kreisparteitag in Merzig-Wadern habe am Freitag einen entsprechenden Beschluss gefasst, in dem der Landkreis aufgefordert werde, alle Haushalte mit einer Breitbandverbindung auszustatten, um eine sichere Verbindung ins Internet herzustellen. Dies müsse nach Meinung der Saarliberalen im ganzen Land umgesetzt werden.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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