EU Bestimmungen gehen zu weit

„Es wurde höchste Zeit, dass das europaweite Telefonieren zu angemessenen Preisen möglich ist. Deshalb ist es zu begrüssen, dass entsprechende verbraucherfreundliche Bestimmungen gefunden wurden. Allerdings greifen sie zu sehr in die Freiheit der Unternehmen ein“, erklärt der saarländische FDP Europaabgeordnete, Dr. Jorgo Chatzimarkakis, anlässlich der Abstimmung im EU Parlament über Handy-Gebühren für Auslandsgespräche. Danach werden die Auslandsgebühren für abgehende Anrufe von heute durchschnittlich 1,15 Euro auf 49 Cent pro Minute gesenkt, für angenommene auf 24 Cent (excl. Mehrwertsteuer). .
Diese Regelung gilt für drei Jahre. Chatzimarkakis: „Die Festlegung auf die Höhe der Gebühren ist die bittere Pille die wir Liberalen schlucken mussten, um eine verbraucherfreundliche Regelung nicht zu gefährden. Wir hatten uns dagegen ausgesprochen, da die Festlegung auf einen Preis durch die Politik nicht einer liberalen Wirtschaftsordnung entspricht. Positiv ist aber, dass diese Regelung nur für drei Jahre gilt. Danach entscheidet der Markt. Ziel dieser Befristung ist, nur übergangsweise zu regulieren, damit ein bisher `wilder Markt´ mit dieser Hilfestellung verbraucherfreundlich wird. Nach drei Jahren wird diese helfende Hand nicht mehr benötigt!“
Chatzimarkakis ist zuversichtlich, dass schon im Sommer Urlauber und `Grenzgänger´ von den günstigeren Preisen profitieren können

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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