Chatzimarkakis wirbt für Position des Europäischen Parlaments

Zur Eröffnung einer zweitägigen Konferenz der Europäischen Profifußballligen in Berlin, warb der FDP-Europaabgeordnete Dr. Jorgo Chatzimarkakisfür die Position des Europäischen Parlaments. Fußball sei zwar mehr als nur Sport, aber eben nicht nur einfach irgendein Business. Deshalb könne auch das Europäische Wettbewerbsrecht nicht einfach so dem Fußball übergestülpt werden. Schließlich brauchen Fußballvereine zwingend leistungsfähige Konkurrenten.

Chatzimarkakis warnte die Kommission davor, die Resolution des Parlaments und die Eingaben des Profifussballs bei der Abfassung einer Strategie unbeachtet zu lassen: „Das würde den Prozess um zehn Jahre zurückwerfen“. Gemeinsam mit dem UK Minister for Sport, Caborn, forderte Chatzimarkakis, den Besonderheiten des Sports auch im weiteren Verfassungsprozess Rechnung zu tragen, denn bisher würde der Sport in der EU lediglich durch einen Flickenteppich aus Wettbewerbs-, Kartell- und Arbeitsrecht umfasst. „Grundsätzlich müssen wir auf die Selbstregulierungskraft des Sports setzen, lediglich dort wo diese versagt, muss die Politik zum Zuge kommen, etwa bei ausreichender Finanztransparenz oder dem Schutz minderjähriger Spieler“, so Chatzimarkakis abschließend.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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