Linkspartei diskriminiert berufstätige Frauen

Die FDP Saar fordert Betreuungsgutscheine für Kinder und spricht sich klar gegen die nun auch von den Linken befürwortete “Herdprämie” aus.

“Es ist erstaunlich, dass sich Herr Lafontaine nun der Forderung der CSU nach einem Betreuungsgeld anschließt. Dies ist eine Diskriminierung aller Frauen, die es tagtäglich schaffen, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren und fördert nicht im geringsten die Entwicklung von Kindern” so Marion Etringer, familienpolitische Sprecherin der FDP Saar.

“Wir Liberale wollen mit der Einführung von Betreuungsgutscheinen Chancengerechtigkeit für Kinder aller sozialer Ebenen. Gerade Kinder aus sozial schwächeren Familien müssen die Chance haben, durch gute Bildung und frühe individuelle Förderung ihren Weg in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Dabei sollte jeder Frau selbst überlassen werden, ob sie sich für Beruf und Familie entscheidet oder sich voll auf die Erziehung ihrer Kinder konzentriert. Es darf aber keine dieser Möglichkeiten durch den Staat benachteiligt werden”, fordert Etringer.

Deswegen müsse die Schaffung von flächendeckenden und flexiblen Betreuungsangeboten endlich in Angriff genommen werden. Bei den Betreuungsangeboten sollte es in erster Linie um die Vermittlung von Bildung und sozialer Kompetenz gehen und nicht um die “Aufbewahrung” von Kindern. Nur durch frühkindliche Bildung schaffe die Gesellschaft die Integration von Kindern aus bildungsfernen Familien. Außerdem sei bei Betreuungsgutscheinen gewährleistet, dass die Leistungen ausschließlich den Kindern zugute kämen, was durch eine direkte Auszahlung an Familien nicht unbedingt der Fall sei.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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