Die Entdeckung und Ausgrabung der römischen Villa am Freibad Heilborn ist ein Glücksfall für unsere Stadt, meint der FDP Ortsvorsitzende Patrick Maurer. Allerdings sollte man sich überlegen, ob es zukünftig nicht besser sei, die römische Villa im Original der öffentlichkeit zu präsentieren und nicht nur auf Schautafeln. Gerade im Hinblick auf die Aktivitäten am Kreuzberg, auf welchem seit kurzem wieder Weinstöcke wachsen und man bestrebt ist, den historischen Kreuzberg wieder aufleben zu lassen, wäre es doch wünschenswert, wenn diese bedeutenden Funde aus der Antike der öffentlichkeit sichtbar zugänglich gemacht werden, fordert Maurer.
Hier könnte eine hervorragende Symbiose zwischen Sport und Freizeit sowie einem kulturellen Highlight geschaffen werden, die ein Alleinstellungsmerkmal in ganz Deutschland hätte.
Maurer fordert die Stadtverwaltung und den Landkreis auf, sich über ein solches Konzept einmal Gedanken zu machen.
Im Zusammenhang mit der Villa Borg in Perl wiesen die Funde in Merzig auf die uralte Besiedelung dieses Landstriches hin. Diesen historischen Ursprung könnten Stadt und Landkreis gemeinsam noch besser vermarkten.
Der FDP Ortsvorsitzende befürchtet, wenn die Ausgrabungen erst wieder mit Erde bedeckt seien, gerieten sie schnell wieder in Vergessenheit. Schließlich sei man in den 1930er Jahren schon auf die Villa gestoßen, was aber weitgehend wieder vergessen wurde.
„Es ist zu wenig, einen solch bedeutenden Fund lediglich in Schautafeln zu präsentieren. Hier sind Stadt und Landkreis gefordert, ein geeignetes Konzept zu entwickeln“, so Patrick Maurer abschließend.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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