Betreuungsgutscheine statt Erziehungsgeld

“Jetzt schlägt`s 13! Wollen wir Kinder, weil sie sich finanziell rechnen oder möchten wir Kinder, weil sie unser Leben bereichern?”, kritisiert die familienpolitische Sprecherin der FDP Saar, Marion Etringer, die Forderung der Linken Christa Müller nach einem Erziehungsgeld von 1600 € bis 3 Jahre pro Kind bei gleichzeitiger Qualitätsüberprüfung der Familien. Etringer: “Wir reden hier über Menschen. Woran will Frau Müller die Qualität der Erziehung fest machen und dann soll der Staat das Ganze auch noch überwachen?” Anstatt hier kommunistische Ideen der ehemaligen DDR einzuführen, sollte der Staat die Voraussetzung für Vereinbarkeit von Familien und Beruf schaffen, indem er flexible, flächendeckende Betreuungsangebote schafft. “Eltern brauchen eine echte Wahlfreiheit bei der Betreuung und die Entscheidung der Familie muss der Staat respektieren!” Erziehungsleistung und Arbeit einer Hausfrau und Mutter könne außerdem nicht an Zahlen festgemacht werden, da diese Leistung unbezahlbar sei. “Die Forderungen der Linken sind reine Polemik ohne Konzept!”, kritisiert die Liberale Marion Etringer. Die Idee nach einem Erziehungsgeld, wie von Müller gefordert, sei zudem nicht finanzierbar.

Anstatt finanzielle Mittel direkt an die Familien zu geben, fordert die FDP Saar Betreuungsgutscheine für alle Familien. Damit könne Chancengleichheit für Kinder aller sozialen Ebenen geschaffen und damit auch nachhaltig Kinderarmut bekämpft werden.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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