Öffnungszeiten müssen sich nach den Bedürfnissen der Familie richten

„Wenn Bildungsministerin Kramp-Karrenbauer sagt, das Saarland sei beim Angebot der Betreuungsplätze für Kinder gut aufgestellt, sollte sie sich mit den Eltern unterhalten, die auf diese Plätze angewiesen sind. Das größte Problem für berufstätige Eltern stellen nämlich die größtenteils starren öffnungszeiten dar. Hier besteht dringender Handlungsbedarf, damit öffnungszeiten an den Bedürfnissen der Familien gestalten werden können,“ fordert Marion Etringer, familienpolitische Sprecherin der FDP Saar.

Damit Eltern in der Lage seien, Familie und Beruf zu vereinbaren, müssten die Ganztageseinrichtungen ihre öffnungszeiten ausweiten. Um dies personell und finanziell zu stämmen, schlagen die Liberalen u.a. vor, dass Kindergärten und Grundschulen beim Mittagessen und der Nachmittagsbetreuung kooperieren sollten und zwar dort, wo die Vorraussetzung durch räumliche Nähe gegeben sei. „In den ländlichen Regionen liegen Kindergärten und Grundschulen teilweise direkt nebeneinander. Die Kinder könnten hier gemeinsam Mittag essen und gemeinsam spielen. Das stärkt auch die soziale Kompetenz der Kinder, indem z.B. die größeren Grundschüler den kleineren Kindern helfen“.

Weiter sei die Förderung von betriebs- und privatwirtschaftlichen Kindertagesstätten unumgänglich, denn hier könnten Betreuungszeiten direkt an die Bedürfnisse der beruftstätigen Eltern angepasst werden.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

Dürfen wir Sie informieren?

Die neuesten Infos zu den Freien Demokraten Saar - regelmäßig alle 4 Wochen per E-Mail!

Herzlichen Dank - Sie haben sich erfolgreich eingetragen! (Bestätigungs-Email ist unterwegs)