Initiative von Jorgo Chatzimarkakis

Jedes Jahr reisen tausende Touristen aus Europa nach Südostasien, Südamerika und Afrika, um mit Minderjährigen Geschlechtsverkehr zu haben. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Täter erwischt werden, gleicht null. Das muss gestoppt werden. Deswegen haben die europäischen Liberalen und Demokraten eine Onlinepetition zur Bekämpfung von Kinderprostitution www.sayno.eu gestartet. Diese plädiert für mehr Machtbefugnisse für Europol zur Bekämpfung der sexuellen Ausbeutung von Kindern durch im Ausland reisende Europäer.

Die Onlinepetition ist eine Initiative von Herrn Jorgo Chatzimarkakis:
„Wir haben das Ziel eine Million Unterschriften von den Menschen zu sammeln, die nein zur Kinderprostitution sagen. Das Maß ist voll.“

Die Onlinepetition erfasst drei konkrete Vorschläge.

1) Die Mitgliedsstaaten müssen Europol eine stärkere Rolle zuweisen. Deshalb muss sie entsprechend ausgestattet sein, um die Polizei, Staatsanwälte und Richter in Südostasien und im südöstlichen Europa im Kampf gegen die sexuelle Ausbeutung von Kindern ausbilden zu können.

2) Die EU sollte den Informationsaustausch mit Drittländern verbessern, um dabei zu helfen, mögliche Verdächtige sowie Täter zu identifizieren.

3) Die EU muss diese Tatverdächtigen des Sextourismus mit Kindern – auch außerhalb Europas – in das Schengener Informationssystem einfügen.

Abgesehen von ALDE wird die Onlinepetition auch von Terre des Hommes, Plan, ECPAT International und Save the Children gesponsert.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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