EuGH beginnt Beratungen

„Der Europäische Gerichtshof (EuGH) ist gut beraten, wenn er das deutsche Fremdbesitzverbot von Apotheken nicht antastet. Apotheken müssen im Besitz der Apotheker bleiben, denn sie sind nicht nur Kaufleute sondern auch unabhängige Berater. Erfahrungen in anderen europäischen Ländern mit Apothekenketten haben eindeutig gezeigt, dass der Kunde am Ende der Verlierer ist. Jedem Apotheker sollte aber erlaubt sein, mehr Apotheken zu betreiben als bisher“, so der saarländische FDP-Bundestagsabgeordnete Dr. Karl Addicks.
Der EuGH beginnt heute in Luxemburg mit seinen Beratungen über das Fremdbesitzverbot im deutschen Apothekenrecht. Anlass war die rechtswidrige Erteilung einer Betriebserlaubnis durch das verantwortliche saarländische Justiz-, Gesundheits- und Sozialministerium an die mehrheitlich zum Stuttgarter Pharmahändler Celesio gehörende Kapitalgesellschaft DocMorris. DocMorris betreibt seit Sommer 2006 eine Apotheke in Saarbrücken – trotz geltenden Fremdbesitzverbotes. Apotheker, die Apothekerkammer des Saarlandes sowie der Deutsche Apothekerverband hatten gegen die Entscheidung des damaligen saarländischen Gesundheitsministers Hecken geklagt.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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