Liberale verlangen Maßnahmenpaket

Anlässlich der aktuellen OECD Studie zum steigenden Armutsrisiko erklärt die familienpolitischen Sprecherin der FDP Saar, Marion Etringer:

„Das weiter ansteigende Armutsrisiko, besonders bei Kindern von Alleinerziehenden, macht betroffen. Die politisch Verantwortlichen in Bund und Land müssen wach gerüttelt werden und ihre ewigen Versprechungen endlich einmal in die Tat umsetzen.

Als Sofortmaßnahme brauchen die Familien zum einen eine spürbare finanzielle Entlastung durch Steuersenkungen. Die geplante Kindergelderhöhung von 10 € pro Kind im Monat ist ein Tropfen auf den heißen Stein, wenn im Gegenzug Krankenkassenbeiträge und Energiekosten stetig steigen. Die Familien brauchen mehr Netto von ihrem Bruttoeinkommen!
Zum anderen ist es wichtig, Vorsorge zu treffen. So ist Chancengleichheit bei der Bildung die Grundvoraussetzung für eine nachhaltige Bekämpfung der Kinderarmut.

Ein weiterer Schwerpunkt muss auf der Kinderbetreuung liegen. So sind bei Ein-Eltern-Familien Fälle von Kinderarmut besonders weit verbreitet. Der Grund ist, dass die Eltern wegen starrer öffnungszeiten oder dem Fehlen von wohnortnahen Kinderbetreuungsstätten und Schulen nicht in der Lage sind, eine Arbeitsstelle anzunehmen. Diese Alleinerziehenden sind oft aufgrund dieser fehlenden flexiblen Betreuungsangebote auf Transferleistungen des Staates angewiesen.
Geben wir den Menschen die Chance, wieder auf eigenen Füßen zu stehen und damit auch ihre Würde!“

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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