Bildung ist die wichtigste Ressource Deutschlands

Im Vorfeld des von Bundeskanzlerin Merkel ausgerufenen Bildungsgipfels in Dresden erklärt der Vorsitzende der Saar-FDP, Dr. Christoph Hartmann:

„Die Chancen, die ein Bildungsgipfel für Deutschland bieten könnte, drohen durch das Muskelspiel der großen Parteien und den zu knappen Zeitplan der Kanzlerin ungenutzt zu bleiben. Es ist zu befürchten, dass die zweistündige Veranstaltung stattdessen zu einem Possenspiel verkommt. Dass die Kanzlerin sich nur so wenig Zeit für ein so wichtiges Thema nimmt, legt die Vermutung nahe, dass ihre bildungspolitischen Ambitionen reines Wahlkampfgetöse und nicht auf konkrete Ergebnisse aus sind. Auch die Länderchefs von CDU und SPD zeigen sich destruktiv, indem sie Drohkulissen aufbauen, statt sich an einem konstruktiven Dialog zu beteiligen. Bildung ist die wichtigste Ressource, die Deutschland hat. Da kann es nur sinnvoll sein, wenn sich alle gemeinsam an einen Tisch setzen und sich miteinander abstimmen. Die Kompetenzen können und müssen trotzdem in der Hand der Länder bleiben. Für das Saarland bedeutet das weit reichende Reformen in der Bildungspolitik. Die frühkindliche Erziehung muss aufgewertet werden, die Bildungspläne der Kindergärten müssen auf die Lehrpläne der Grundschulen abgestimmt werden, die Schulen selbst brauchen mehr Freiheiten und sollten besser miteinander vernetzt werden. Außerdem müssen wir im Land dringend den katastrophalen Unterrichtsausfall bekämpfen. Andere Länder stehen vor ähnlichen Herausforderungen. Ein Bildungsgipfel, in den jeder vorbehaltlos und mit ausreichend Zeit geht, könnte deshalb nicht nur für die angesprochenen Punkte hilfreich sein. Der Gipfel morgen dagegen kann allenfalls Denkanstöße aber keine Lösungen geben“.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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