Schulen und Hochschulen sollen mehr Freiheiten bekommen

Die FDP Saar hat sich für eine Neuorientierung und ein Umdenken in der Bildungspolitik ausgesprochen. Auf ihrem Landesparteitag in Orscholz haben die über 200 Delegierten
beschlossen, Schulen und Hochschulen mehr Freiheiten zu geben. Im Bereich der Schule bedeutet dies, dass die Bildungseinrichtungen selbst entscheiden können, wie die vom Bildungsministerium vorgeschriebenen Lehrinhalte vermittelt werden. So sollen künftig auch Trimester, das Zusammenfassen von mehreren Fächern oder das Legen von Schwerpunkte auf einzelne Fachbereiche in einem Schuljahr möglich sein. Auch Personalfragen und Organisatorisches sollen die Schulen selbständig klären können. Mehr Freiheiten für die Hochschulen bedeutet, dass diese selbst entscheiden, ob sie Studiengebühren erheben. Das derzeitige von der CDU Landesregierung eingeführte Studiengebührensystem führe in eine Sackgasse, stattdessen sei ein zukunftsorientiertes Modell notwendig. Dies beinhalte neben der freiwilligen Einführung von Studiengebühren einen gestaffelten Gebührensatz, eine Rückzahlung erst nach Eintritt in den Beruf (nachlaufend) sowie höhere finanzielle Zuweisungen durch das Land. Daneben wollen die Liberalen das Stipendiensystem ausbauen.
In weiteren Anträgen haben sich die Liberalen unter anderem für eine Stärkung des Ehrenamts, eine gesetzliche Grundlage für FamilienHebammen, den Ausbau der französischen Sprachkenntnisse in der Bevölkerung sowie mehr Hilfen für Hörbehinderte ausgesprochen.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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