Die hochrangige Expertengruppe für ein wettbewerbsfähiges Kraftfahrzeug-Regelungssystem für das 21. Jahrhundert (Competitive Automotive Regulatory System for the 21st Century – CARS 21) tagte in Brüssel unter dem Vorsitz von Vizepräsident Günter Verheugen. Ziel der Konferenz war es, Empfehlungen für die kurz-, mittel- und langfristige Automobilpolitik und den Rechtsrahmen der europäischen Automobilindustrie zu erarbeiten. „Die Automobilindustrie ist mit am schwersten von der Finanzkrise betroffen. Tausende von Arbeitsplätzen sind in Gefahr“, warnte der liberale Europaabgeordnete Chatzimarkakis, der zusammen mit seinem Kollegen Malcom Harbour das Europäische Parlament vertrat. Chatzimarkakis forderte Rechtssicherheit, Planbarkeit und Vorhersehbarkeit für die Automobilindustrie, um eine der wichtigsten Industrien Europas nicht in eine tiefe Depression zu treiben. „Die gerade im Europäischen Parlament diskutierte CO2 Gesetzgebung muss eine vernünftige Balance zwischen Umweltzielen und Wettbewerbsfähigkeit der Industrie herstellen“, so Chatzimarkakis. Insbesondere betonte er, dass der Gesetzesvorschlag der Autoindustrie genügend Vorlaufszeit einräumen sowie Technologieneutralität gewährleisten und vernünftige Strafzahlungen festlegen müsse.

Chatzimarkakis begrüßte die Weiterführung des CARS 21 Forums durch die Errichtung einer besonderen Taskforce, die die Entwicklung und den umfassenden Einsatz moderner „grüner“ Autos mit geringem Treibstoffverbrauch unterstützen und zur schnelleren Erneuerung des gegenwärtigen Automobilbestandes beitragen soll.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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