Prävention statt Heimerziehung:

„Immer wieder gibt es leidige Diskussionen über die Finanzierung von Präventivmaßnahmen in der Kinder- und Jugendhilfe oder der frühen Unterstützung von Familien. Sinnvolle Maßnahmen und Projekte müssen oft auslaufen oder scheitern an nicht vorhandenen Mitteln.Wir fordern deshalb ein Umdenken im Umgang mit Präventivangeboten und Modellprojekten, deren Sinnhaftigkeit erwiesen ist“, erklärt die Sprecherin für Familien- und Jugendschutz der FDP-Saar, Martina Engel-Otto, anlässlich alarmierender Zahlen bei der Heim Unterbringung von Kindern und Jugendlichen. Diese seien ein Beweis dafür, dass bislang eingeleitete präventive Maßnahmen keinesfalls ausreichend seien. Engel-Otto: „Die Millionenbeträge, die in die Heimerziehung fliessen, wären in die Prävention besser investiert.Vielen Familien wird durch eine Heimunterbringung, die oft nicht mehr zu vermeiden ist, weil nicht frühzeitig gehandelt werden konnte, unsagbares Leid zugefügt. Heimunterbringung darf und muss die allerletzte Maßnahme sein, um Schaden von einem Kind abzuwenden“, so Engel-Otto.
Nur durch ein Ausbauen der „Frühen Hilfen“ und besseres Investieren in die Förderung von Elternkompetenz werde langfristig der dramatischen Anstieg der Heimunterbringung gestoppt werden können.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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