EU findet Kompromiss zur CO2 Emission

Die EU hat sich auf einen Kompromiss zur Senkung der Kohlendioxidemissionen bei Neuwagen geeinigt. Danach soll der Ausstoß zwar bei 120 Gramm bleiben, allerdings muss dieses Ziel erst 2015 und nicht wie bisher geplant bis 2012 erreicht werden. Der saarländische FDP-Europaabgeordnete, Dr. Jorgo Chatzimarkakis, sieht dadurch die Autoindustrie entlastet: „Von der gesamten Autoindustrie ist jetzt etwas Druck genommen worden. Es wäre falsch gewesen, auf die strengen Ziele angesichts Finanz- und Wirtschaftskrise zu drängen. Gerade uns hier im Saarland hätten die Folgen getroffen. Als Autoland sind wir auf jede Erleichterung angewiesen!“. Die EU bleibe mit den Anforderungen an die europäische Autoindustrie auf dem Boden der Tatsachen. Das Kompromisspaket sei jetzt ökologisch wie wirtschaftlich sehr anspruchsvoll, aber zu schaffen. Europäisches Parlament, der Rat und die Kommission haben sich auf eine stufenweise Einführung der Emissionsziele geeinigt. Ab 2012 müssen 65% der Neuwagen eines Herstellers das 120 Gramm-Ziel erreichen, ab 2013: 75%, ab 2014: 80% und ab 2015: 100%. Chatzimarkakis: „Das ist eine sinnvolle Regelung, ohne die die Hersteller über Gebühr belastet worden wären. In Zeiten der Automobil-Krise wäre eine strengere Regulierung der Grenzwerte nicht zu verantworten“. Das gleiche gelte für die Differenzierung bei den Strafzahlungen, die geringfügige Verfehlungen nicht gleich mit voller Härte bestrafte. So bekomme die Industrie endlich die lebensnotwendige Planungssicherheit.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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