Mittelmaß kann nicht zufriedenstellen

„Die veröffentlichte UNICEF-Studie zur Frühförderung von Kindern zeigt erneut die Lücken in Deutschland in diesem Bereich auf. Als reichstes Industrieland kann Deutschland mit dem Mittelfeld keineswegs zufrieden sein und sollte schnellstens gegensteuern“, fordert die Sprecherin für frühkindliche Bildung der FDP Saar, Martina Engel-Otto. Es sei naiv zu denken, dass man mit 0,4 Prozent des Bruttonationaleinkommens die gleichen Erfolge erzielen könne wie Frankreich oder Schweden, die 1 Prozent bereitstellten.
Engel-Otto bekräftigt die auf dem letzten Landesparteitag gestellten Forderungen zu einer Erhöhung der Ausgaben in diesem Bereich. „Wenn wir nicht umdenken und der Förderung unserer Kinder den höchsten Stellenwert beimessen, werden wir im europäischen Vergleich abgehängt. Eine Reform der Ausbildung der Erzieherinnen und Kindergärtnerinnen kann nicht mehr aufgeschoben werden. Verpasste Möglichkeiten in dieser Altersgruppe der bis zu Sechsjährigen sind kaum aufzuholen und ziehen sich oft durch die ganze Schulzeit der Kinder. Deutschland muss ehrgeiziger werden, die Gründe für das mittelmäßige Abschneiden sind hinreichend bekannt, nun gilt es zu handeln“, so Engel-Otto.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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