Julis fordern Aufklärung und klare Absage an weitere Subventionierung des Parks

Die Jungen Liberalen Saar (JuLis) fordern eine lückenlose Aufklärung zu den Vorgängen der Ansiedlung des Gondwana Parks in Reden.

Die schlimmsten Befürchtungen zu dem finanziellen Engagement des Saarlandes wurden schon jetzt bei Weitem übertroffen. Der Bericht des Rechnungshofes zeigt, dass die Bedenken der FDP und der JuLis zu diesem Mammut-Projekt für die öffentlichen Kassen sich – nach dem Bergbau – zum nächsten
prähistorischen Millionengrab entwickeln.

Hierzu der Landesvorsitzende der JuLis-Saar, Sebastian Greiber: „Beim Dino-Park ist in unverantwortlicher Art und Weise mit Geld umgegangen worden. Der eigentliche Skandal daran ist, dass das Land Geld, welches es gar nicht hat, in Plastik-Dinos investiert und damit den Schuldenberg für die junge Generation mal wieder vergrößert anstatt in Bildung zu investieren.“

Für die JuLis Saar ist damit klar, dass es zukünftig keine weiteren direkten oder indirekten Subventionen für Gondwana geben darf.

„Die Jamaika Landesregierung darf dem schlechten Geld kein weiteres gutes Geld hinterher werfen. Die neue Landesregierung muss unmissverständlich den Geldhahn für weitere Subventionen in Gondwana zudrehen. Wir fordern daher die FDP in der Landesregierung auf, zukünftigen Subventionsvorhaben für
Gondwana vorsorglich eine klare Absage zu erteilen“, so Greiber.

Greiber weiter: „Mit einer fast doppelt so hohen Förderquote wie bei anderen Investitionen muss Gondwana zuerst einmal beweisen, dass das Konzept auch tatsächlich aufgeht. Aber hierfür hat der Dino-Park dank des großzügigen Mietvertrages mit dem Saarland ja noch knapp 24 Jahre lang Zeit.“

Im Sonderbericht des Rechnungshofs werden insbesondere die Mietverträge des Landes mit den Betreibern mit ihrer 25jähriger Laufzeit und überteuerten Mieten für das Land und ungenutzten
Flächen scharf kritisiert.

„Damit hat die damalige CDU-Regierung sich ein weiteres Denkmal für die kommenden Generationen gesetzt. Es ist dann wieder die Aufgabe der nächsten Generationen, in 25 Jahren die letzten überreste dieser politischen Sünde abzuwickeln.“, so Greiber abschließend.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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