Nur aufgeklärte Bürger können sich gegen Datenmissbrauch wehren

Die Jungen Liberalen Saar setzen sich für die Einführung eines verpflichtenden Datenbriefes ein. Dieser Datenbrief soll einmal jährlich von Unternehmen, die gewerbsmäßig Daten sammeln oder verarbeiten, an alle Bürger versendet werden, über die Daten gespeichert sind. Betroffen hiervon wären beispielsweise die Schufa und andere Auskunfteien, aber auch Adresshändler, Callcenter sowie Payback und Co.

Hierzu Sebastian Greiber, Landesvorsitzender der JuLis: „Das Datenschutzrecht gibt dem Bürger zwar heute schon die Möglichkeit, Einblicke in die über ihn gespeicherten Daten zu erlagen. Dieses Recht erweist sich jedoch als zahnloser Tiger, da die Menschen häufig nichtmals ahnen, wer überhaupt Daten über sie gespeichert hat. Aus diesem Grund müssen alle Unternehmen, die gewerbsmäßig Daten sammeln oder verarbeiten, dazu verpflichtet werden, die betroffenen Bürger einmal jährlich über die über sie gespeicherten Informationen und deren Weitergabe zu informieren. Denn nur der informierte Bürger kann sich gegen Datenmissbrauch wehren“.

„Außerdem müssen die Möglichkeiten verbessert werden, falsche oder missbräuchlich gespeicherte Daten löschen zu lassen. Man denke nur an die Nachteile, die man beispielsweise durch einen falschen Negativeintrag bei der Schufa erleidet. Man wird dadurch quasi aus dem gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen, da man nicht mal mehr einen Handyvertrag abschließen kann. Ein großes Problem sind auch die sogenannten Kreditrankings, die allein durch statistische Daten erstellt werden. Hier muss endlich Transparenz geschaffen werden!“ fordert Greiber.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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