Griechenland braucht Herkulesplan

Zur heutigen Abstimmung über das Währungsunion-Finanzstabilitätsgesetz (WFStG) im Deutschen Bundestag erklärt der EU-Abgeordnete Jorgo Chatzimarkakis (FDP):

„Die deutsche Beteiligung an den Finanzhilfen für Griechenland ist notwendig und alternativlos. Der Deutsche Bundestag hat richtig entschieden, das war die Ultima Ratio. Jamaika in Berlin (schwarz-gelb-grün) hat heute gemeinsam in einer Koalition der Vernünftigen für die Zukunft und Stabilität des Euros gestimmt.

Wichtig ist jetzt: Die Europäische Union sollte unbedingt einen EU-Sonderbeauftragten entsenden, der die Ausgabe der Hilfsmittel überwacht und im Hinblick auf ihre Effizienz prüft. Was Griechenland zusätzlich braucht, ist die Auflage einer Art Marshallplan oder besser noch „Herkulesplan“, da das Land vor einer grundlegenden Restrukturierung seiner Wirtschaft steht. Hier ist flankierende Außenhilfe notwendig. Griechenland muss jetzt die Wirtschaftszweige fördern, in denen es in Zukunft wettbewerbsfähig sein wird.“

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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