FDP darf Ampel-Gespräche in NRW nicht weiter ablehnen

Die Jungen Liberalen Saar fordern die FDP auf, sich nicht länger an die CDU zu ketten, sondern sich auch gegenüber anderen Parteien zu öffnen.

Hierzu der Landesvorsitzende der Jungen Liberalen, Sebastian Greiber: „Unsere Wähler erwarten von uns, dass wir versuchen, liberale Politik umzusetzen. Das ist bekanntlich nur in der Regierungsverantwortung möglich. Wir erwarten von unserer Partei, dass sie diese Verantwortung, wo immer sich die Chance bietet, auch wahrnimmt. Von daher darf sich die FDP auf Bundesebene und in den Ländern nicht länger an die CDU ketten. Wir fordern die FDP auf, sich Gesprächen mit der SPD nicht länger aus ideologischen Gründen zu verschließen! Dies ist für die Wähler nicht nachvollziehbar und fördert lediglich die Politikverdrossenheit der Bürgerinnen und Bürger. Die FDP ist eine eigenständige Partei mit vielen guten Ideen, dies gilt es auch nach außen selbstbewusst zu demonstrieren!“

„Der Beschluss der FDP in Nordrhein-Westfalen, keine Gespräche über eine Ampel zu führen, war ein großer Fehler. Man darf Gespräche mit demokratischen Parteien nicht von vorneherein ausschließen, nur weil diese auch Gespräche mit der Linkspartei führen. Da eine Koalition mit der Linken nun vom Tisch ist, muss die FDP sich schnellstmöglich zu Gesprächen mit der SPD in NRW öffnen. Nur so kann sie dem Vertrauen, dass ihr die Wähler ausgesprochen haben, auch gerecht werden! Denn eine mögliche große Koalition bedeutet Stillstand in NRW und damit auch in Deutschland. Wir wollen eine starke und eigenständige FDP, die liberale Inhalte in die Tat umsetzt und die nicht nur Mehrheitsbeschafferin für konservative Politik ist“, fordert Greiber abschließend.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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