Zum Beschluss des Bundeskabinetts zum begleiteten Fahren ab 17 Jahre erklären der jugendpolitische Sprecher der FDPBundestagsfraktion Florian BERNSCHNEIDER und der Experte für Verkehrssicherheit Oliver LUKSIC:

Die langjährige Forderung der FDP-Bundestagsfraktion nach der bundesweiten Einführung des begleitenden Fahrens ab 17 Jahre ist mit dem heutigen Beschluss der Bundesregierung der Umsetzung ein Stück näher gekommen. Die Modellprojekte der Länder beweisen: Begleitete Fahranfänger verursachen im Vergleich zu herkömmlich ausgebildeten 18- Jährigen in der Anfangsphase ihrer Fahrpraxis bis zu 30 Prozent weniger Unfälle und begehen 20 Prozent weniger Verkehrsverstöße.

Für Jugendliche ist das Fahren ab 17 Jahren ein Schritt zu mehr Selbständigkeit und Verantwortung im Verkehr. Sie haben nun während eines Jahres Zeit, von erfahrenen Verkehrsteilnehmern zu lernen. Der Moped-Führerschein ab 15 Jahren sollte der nächste Schritt sein. Der Verkehrsausschuss des Bundestages hat einen entsprechenden Antrag der christlich-liberalen Koalition bereits angenommen. Für Jugendliche wäre dies ein großer Gewinn an Mobilität, die für gesellschaftliche Teilhabe unerlässlich ist. Ebenso wird durch die verbesserte Moped-Ausbildung die Verkehrssicherheit gestärkt.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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