In der Entscheidung des Europäischen Parlamentes den Mutterschutz in Europa einheitlich auf 20 Wochen zu verlängern, sieht die familienpolitische Sprecherin der FDP-Saar Martina Engel-Otto keine Verbesserung für die Situation junger Frauen.

„Mindeststandards sind notwendig, um jungen Müttern einen geschützten Raum zur Geburt eines Kindes zu geben. Diese Standards sind in Deutschland mit 14 Wochen Mutterschutz ausreichend vorhanden. Die jungen Frauen von heute möchten Beruf und Familie vereinen, das heißt für mich vor allem, dass sie nicht gezwungen werden wollen über eine solch lange Zeit keinen Zugang zum Ar-beitsmarkt zu haben.“ erklärt Engel-Otto.

Engel-Otto betont, dass die große finanzielle Belastung, die im Falle einer Umsetzung vor allem auf kleine- und mittelständige Unternehmen zukommen würden, zu einer Benachteiligung auf dem Ar-beitsmarkt für Frauen im gebärfähigen Alter führen könnte.
Auch dürfte es in Einrichtungen, die überwiegend Frauen beschäftigen sehr schnell zu existenziellen Engpässen kommen.

„Es ist wichtig beiden Seiten, den jungen Müttern aber auch den Firmen, Rechnung zu tragen. Die deutsche Regelung gewährleistet dies.
Europa muss nicht alles regeln, das Europäische Parlament sollte den EU-Ländern diese Entschei-dung selbst überlassen.“, so Engel-Otto abschließend.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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