Anlässlich der Justizministerkonferenz am 4. November in Hamburg unterstützt die Aktionsgemeinschaft „Gleichstellungspolitik“ in der FDP Saar, die sich für die Bürgerrechte von Lesben und Schwulen einsetzt, die Forderung des Justizsenators von Hamburg, Till Steffen (GAL), wonach die Adoption für Schwule und Lesben möglich sein soll.

In einer Stellungnahme betont Edgar Spengler, Sprecher der Aktionsgemeinschaft:

„Wir fordern für eingetragene Lebenspartnerschaften gleiche Rechte und gleiche Pflichten wie für Ehepaare. Dazu gehört auch das Adoptionsrecht. Für die FDP ist jede Gemeinschaft wertvoll, in der Menschen Verantwortung füreinander übernehmen. Verantwortungsgemeinschaften verdienen den Respekt und die Anerkennung von Staat und Gesellschaft. Das geltende Lebenspartnerschaftsrecht sieht nach wie vor ein übermaß an Pflichten für homosexuelle Paare vor. Daher fordern wir das gemeinsame Adoptionsrecht für eingetragene Lebenspartner. Eine Beschränkung auf die Stiefkindadoption bleibt hinter der gesellschaftlichen Entwicklung zurück. Die FDP hat immer darauf hingewiesen, dass beim Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare das Kindeswohl an erster Stelle stehen muss.“

„Es gibt Ressentiments, die mit der Realität nichts zu tun haben. Vielfach werden Widerstände mit dem christlichen Weltbild begründet. Dadurch ist dieses Thema leider unglaublich angstbesetzt und verhindert eine sachliche Auseinandersetzung mit dieser Ungleichbehandlung.“, so Spengler abschließend.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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