Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist hierbei ein wesentlicher Faktor!

Nach der Veröffentlichung verschiedener Studienergebnisse zum künftigen Personal- und Qualifikationsbedarf im Gesundheitswesen, präsentierte Minister Rösler in Berlin einige Lösungsvorschläge zur Verminderung des weiter ansteigenden Personalmangels in den Gesundheitsberufen.

Neue Herausforderungen im Gesundheitsbereich führen zu veränderten Anforderungen in der Aus- und Weiterbildung der Gesundheitsberufe. „Die Etablierung eines grundständigen ausbildungsintegrierten Bachelor Studiengangs im Saarland wäre in diesem Zusammenhang ein wichtiger Schritt.“, erläutert die stellvertretende Landesvorsitzende der FDP Saar, Martina Engel-Otto. Mit dieser Forderung unterstützt Engel-Otto entsprechende Bestrebungen des saarländischen Gesundheitsministers Weisweiler und führt weiter aus, dass ein entsprechender Studiengang im Saarland – ggf. versehen mit einer deutsch-französischen Ausrichtung – weitere Entwicklungschancen für die Großregion Saar-Lor-Lux bieten würde.

„Durch die Vermeidung von doppeltem Lernen und der Erhöhung der Studienmotivation durch kürzere Studienzeiten, könnte die Attraktivität des Pflegeberufs wesentlich gesteigert werden. Im Rahmen des Bologna-Prozesses ergeben sich durch den Abschluss eines ausbildungsintegrierten Studiums bessere Karrierechancen auch am internationalen Arbeitsmarkt.“, ergänzt die gesundheitspolitische Sprecherin weiter.

Im Berufsalltag ist für viele Pflegekräfte die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein wesentlicher Faktor bei der Entscheidung für eine entsprechende Maßnahme der Weiterqualifikation. „In diesem Bereich könnte die Gesundheitsbranche eine Vorreiterrolle übernehmen und beispielsweise durch den Ausbau der betrieblich unterstützten Kinderbeutreuung familienfreundlichere Rahmenbedingungen schaffen. Familienbewusste Maßnahmen führen nachweislich zu kürzeren krankheitsbedingten Fehlzeiten und einem schnelleren beruflichen Wiedereinstieg nach der Elternzeit. Auch bei der Bindung von qualifizierten Beschäftigten ist die Familienfreundlichkeit – beispielsweise eines Krankenhauses – ein wichtiger Entscheidungsfaktor.“, so Martina Engel-Otto abschließend.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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