FDP Saar sieht dringenden Handlungsbedarf

Die sozialpolitische Sprecherin der FDP-Saar, Martina Engel-Otto fordert schnelles Handeln um längst überfällige Reformen im Bereich der Pflege zu beschließen. „Der Pflegenotstand, auch im Saarland, ist hinreichend bekannt. Niemand kann behaupten, dass es sich hier um einen Umstand handelt der nicht vorhersehbar war. Pflegeberufe müssen neu geordnet werden, um dem Fachkräftemangel zu begegnen. Durch die Schaffung einer integrierten Ausbildung für Kranken- und Altenpflege kann die Attraktivität des Pflegeberufs gesteigert werden. Auch würde eine integrierte Ausbildung die Möglichkeit einer höheren Flexibilität für den Einsatz in unterschiedlichen Pflegebereichen bringen. Pflegeberufe werden überwiegend von Frauen ergriffen, hierbei stößt die Vereinbarung von Beruf und Familie immer wieder an ihre Grenzen. Schichtdienst und Wochenendarbeit erschweren zudem die Situation der Pflegenden.“, so Engel-Otto.

„Wenn wir das Problem nicht lösen, wird die Debatte über den Pflegenotstand schnell zu einer ethischen Debatte werden. Die Würde des Menschen wird dann sehr schnell doch antastbar, wenn alte Menschen eine halbe Stunde warten müssen, bis sie jemand zur Toilette bringen kann oder aus Zeitmangel um 16 Uhr zu Abend essen müssen. Alte Menschen haben ihren Beitrag für die Gesellschaft geleistet, es ist sowohl eine gesellschaftliche- als auch eine politische Pflicht diesen Menschen ein Altern in Würde zu ermöglichen. Dies geht nur durch ausreichend und gut geschultes Pflegepersonal.“, so die stellvertretende Landesvorsitzende.
Krankenhausbedarfsplanung und Pflegeplanung müssen besser aufeinander abgestimmt werden, um zusammen mit einer Reform der Pflegeberufe, bessere Bedingungen in der Pflege zu erreichen.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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