Die Liberalen Schwulen und Lesben Saar zeigen sich enttäuscht über die „Mainzer Erklärung“ der CDU.

So wolle die CDU den besonderen Schutz von Ehe und Familien.

In einer Stellungnahme betont der Landesvorsitzende der LiSL Saar, Edgar Spengler: „Wer den besonderen Schutz von Ehe und Familie in den Blickpunkt seiner Politik stellt, lässt die Regenbogenfamilien außen vor. Hier zeigt sich wieder einmal wer die treibende Kraft in der Bürgerrechtspolitik für Homosexuelle in dieser Bundesregierung ist – die Liberalen. Diese „Mainzer Erklärung“ ist ein Strategiepapier der Vergangenheit und nicht der Zukunft. Dazu passen auch die homophoben äußerungen des Fraktionsvorsitzenden Volker Kauder, er glaube nicht, dass sich Kinder wünschen, in einer homosexuellen Partnerschaft aufzuwachsen. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf eine Studie des Bundesfamilienministeriums aus dem Jahr 2009, wonach Kinder in sogenannten Regenbogenfamilien genauso geborgen und erfolgreich aufwachsen wie Gleichaltrige in klassischen Familienkonstellationen.“

Spengler weiter: „In der Umsetzung des Koalitionsvertrages drängen wir auf eine steuerliche Gleichstellung von eingetragenen Lebenspartnern mit Ehegatten auch bei der Einkommensteuer. Darüber hinaus unterstützen die Liberalen Schwulen und Lesben Saar die Forderung der FDP für bessere Chancen von Regenbogenfamilien. Dazu zählt das volle Adoptionsrecht von eingetragenen Lebenspartnerschaften. Wir fordern daher die Union auf, ihre Blockadehaltung bei diesen Themen aufzugeben und mit den Liberalen einen Weg zur vollen Gleichstellung von Lebenspartnerschaft und Ehe zu finden.“

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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