Die Abgeordneten des Europäischen Parlamentes haben heute über das Recht auf grenzüberschreitende medizinische Behandlung abgestimmt. Die Richtlinie zur grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung betrifft Patienten, die Leistungen in einem anderen Mitgliedstaat als ihrem eigenen in Anspruch nehmen wollen.

Für die stellvertretende Landesvorsitzende Martina Engel-Otto ist der länderübergreifende Ideenaustausch im Gesundheitswesen bereits seit langem ein wichtiger Baustein in einem modernen Gesundheitssystem: „Ich begrüße die in Straßburg getroffene Entscheidung ausdrücklich. Aufgrund seiner hervorragenden Lage und Infrastruktur könnte das Saarland in diesem Zusammenhang zur Modellregion für eine grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung weiterentwickelt werden.“

„Bevor jedoch die Patientinnen und Patienten die Möglichkeiten der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung in Anspruch nehmen, ist es wichtig, vor Ort entsprechende Rahmenbedingungen – z.B. im Bereich der Ausbildung der Gesundheitsberufe – zu schaffen.“, erläutert die gesundheitspolitische Sprecherin Engel-Otto weiter. Im Saarland betrifft dies weiter auch die Durchführung deutsch-französischer Sprachkurse für das Personal in den Gesundheitseinrichtungen.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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