FDP-Saar begrüßt vorgelegten Aktionsplan

Die sozialpolitische Sprecherin des Landesvorstandes der FDP-Saar, Alexandra Forster begrüßt die Konkretisierung der Umsetzung der UN Behindertenrechtskonvention für das Saarland durch die Landesregierung mithilfe des vorgelegten Aktionsplanes, der seit Kurzem in Form eines breiten Partizipationsprozesses diskutiert wird.
„Die Tatsache, dass das Ziel vorschulischer und schulischer Integration und Inklusion bei gleichzeitiger Berücksichtigung des Elternwillens im vorgelegten Aktionsplan einen Schwerpunkt bildet, entspricht voll den Vereinbarungen des Koalitionsvertrages der Jamaika Koalition.“, so Forster.
Der Aktionsplan der Landesregierung interpretiert die UN-Konvention im Hinblick auf die Rechte von Menschen mit Behinderungen für den Bereich der Bildung, indem er die Vision des lebenslangen gemeinsamen Lernens von allen behinderten Kindern und Jugendlichen in gleichen Kindergärten und Schulen wie nicht behinderte Kinder formuliert. Dabei sollen sie in ihren individuellen Stärken und Besonderheiten unterstützt und respektiert werden.
Dazu Forster: „Jenseits dieser visionären Beschreibung bildet das schon bestehende Angebot an integrativen Kindertagesstätten, gemeinsamen Unterricht an Regelschulen, Förderschulen, sowie die Kooperation mit den Trägern der Frühförderstellen und der Jugendhilfe eine gute Grundlage, um individuelle Förderung und Teilhabe für behinderte Kinder und Jugendliche im Saarland zu gewährleisten und weiterzuentwickeln. Dafür ist in den letzten Jahren viel gearbeitet worden.“
„Diese Angebote ermöglichen, Wahlfreiheit und bieten unterschiedliche, am Wohl des Kindes, orientierte Förderorte. Artikel 24 der Behindertenrechtskonvention erwarte zu Recht, dass angemessene Vorkehrungen für die Bedürfnisse des Einzelnen getroffen werden.
Diese Vorkehrungen können im jeweiligen Einzelfall auch in Förderschulen angemessen realisiert sein, insbesondere wenn man an die Bildungsbedürfnisse mehrfach behinderter Kinder denkt.“, führt Forster weiter aus.
„Unabdingbar für die Teilhabe behinderter und beeinträchtigter Kinder sind demnach eine gute und qualifizierte Beratung, sowie der Respekt vor dem Willen der Eltern und der betroffenen Kinder. Daher ist sicherzustellen, dass qualifizierte Förderschulangebote beibehalten werden, solange Eltern und Kinder

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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