„Grundsätzlich ist die Forderung des Landesverbandes alleinerziehender Mütter und Väter nach mehr Engagement für Bildungsangebote zu begrüßen.“, kommentiert Patrick Maurer, bildungspolitischer Sprecher der FDP Saar die Forderungen nach stärkeren Impulsen im Bereich der Bildungsangebote.

Es sei natürlich für viele alleinerziehende Mütter oder Väter nur sehr schwer oder manchmal auch überhaupt nicht zu realisieren, dass ihre Kinder in den gleichen bzw. in einen annähernd ähnlichen Bildungsgenuss kommen wie andere Kinder.

Die FDP im Saarland sei schon seit langem der Meinung, dass Schulen eine stärkere Kooperation mit anderen Einrichtungen wie beispielsweise Sport- oder auch Musikvereinen eingehen müssten.

„Allerdings darf man nicht vergessen, dass es bereits viele Schulen im Saarland gibt, die diesen Weg beschritten haben und hier auch sehr erfolgreich sind.“, stellt Maurer fest.

Als ganz großes Problem sei der Unterrichtsausfall richtig erkannt. Das System der verlässlichen Schule sei im Aufbau, um insbesondere alleinerziehenden Müttern und Vätern die Möglichkeit zu geben, ihren Beruf richtig ausüben zu können. Dies sei mit immensen Kosten verbunden, was das Land aber nicht daran hindert, nach und nach hier für Verbesserungen zu sorgen.

„Ich glaube, dass das Land mit den Kreisen und Gemeinden nun verstärkt in den Dialog treten muss, damit eine Bildungskarte für Kinder von Hartz IV Empfängern eingeführt werden kann. Denn häufig sind die Landkreise oder die Kommunen die Träger von Museen oder anderen kulturellen Einrichtungen. Es kann und es darf nicht sein, dass Bildung eine Frage des Geldbeutels ist. Und zu einer guten Bildung gehört nun mal auch der ein oder andere Museums- oder Theaterbesuch.“, meint Patrick Maurer abschließend.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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