Aufgrund der angestrebten Novelle des Saarländischen Datenschutzgesetz mit einem geplanten unabhängigen Datenschutzzentrum, erklärt der stellvertretende Landesvorsitzende der FDP-Saar, Sebastian Greiber:

„Wir begrüßen, dass der Datenschutz aus dem öffentlichen und privaten Bereich zukünftig in eine Hand gelegt werden soll. Durch die überfällige Reform kann der Datenschutz im Saarland endlich den neuen Herausforderungen gerecht werden. Mit dem geplanten Datenschutzzentrum müssen wir dem Datenschutz in allen Bereichen mehr Gewicht geben und auch die Bürgerinnen und Bürger mehr für dieses Thema sensibilisieren.“

Die FDP drängt daher aufs Tempo, um die Reformen beim Datenschutz im Bund und im Land bald umzusetzen.

Aufklärung zum Datenschutz muss bereits in der Schule beginnen

Greiber hält auch ein Umdenken bei Staat und Gesellschaft für überfällig. „Ausufernde Datensammlungen führen gerade nicht zu mehr Sicherheit bei Unternehmen und Staat. Der beste Datenschutz ist und bleibt dort gewährleistet, wo Daten gar nicht erst erhoben werden.“ Auch der Einzelne selbst müsse sich die Frage stellen, „ob hemmungsloser Datenstriptease wirklich der Weisheit letzter Schluss ist“.

„Selbstdatenschutz ist in Zeiten von Web 2.0 das zentrale Thema. Daher müssen insbesondere auch Jugendliche für dieses wichtige Thema sensibilisiert werden. Daher ist es meiner Meinung auch Aufgabe der Lehrer in den Schulen, die Kinder vor einem allzu leichtfertigen und sorglosen Umgang mit ihren Daten im Internet zu warnen.“, so Greiber.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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