Leider ist die soziale Herkunft immer noch maßgeblich entscheidend für den Lebensweg. Die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Schicht wirkt sich auf die Schulnoten der Kinder und auf den Bildungswunsch der Eltern aus. Dies bestätigt auch der Bildungsbericht aus dem Jahr 2010.
Rüdiger Linsler: „Dieser Zustand ist in einem hochentwickelten Land wie Deutschland nicht länger hinnehmbar: Kinder aus sozial benachteiligten Familien müssen die gleichen Bildungschancen erhalten wie andere Kinder. Die Qualität der Bildung und Erziehung in Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen muss derart gestaltet werden, dass alle Kinder eine intensive Bildung und möglichst gleiche Startvoraussetzungen erfahren.“

Der konsequente Ausbau von Kitas und Ganztagsgrundschulen kann dabei nur ein erster Schritt sein. In den Einrichtungen muss hochqualifiziertes und ausreichend Personal eingesetzt werden, welches sich auch den Problemen der Kinder annehmen kann. Das Bildungsangebot kombiniert mit auch ausreichend sozialer Betreuung auch an weiterführenden Schulen muss ebenfalls ausgebaut werden. Verbesserungen vor Ort müssen durch die sozialpädagogischen Unterstützungsdienste in der Weise aktiv begleitet werden, indem sie Kontakte zu Eltern suchen, die Erziehungsarbeit im häuslichen Raum wirkungsvoll unterstützen und die die Eltern für die Problematik sensibilisieren.

Bildungspatenschaften könnten hierbei ein zusätzliches und wirkungsvolles Instrument sein

„Die Uebernahme von ehrenamtlichen Bildungspatenschaften wäre ein zusätzliches Instrument, mit dem man das Streben nach Chancengleichheit vorantreiben könnte. Die Patenschaften könnten die Arbeit in Kitas, Kindergärten, Schulen bis hin zur Suche nach einem Arbeitsplatz ergänzen. Im besten Fall könnte dies auch positive Auswirkungen auf das familiäre Umfeld des Kindes oder Jugendlichen haben. Durch die Patenschaft bekämen die Kinder und Jugendlichen eine Bezugsperson und einen Ansprechpartner. Die wichtigen Themen „Bildung und Ausbildung“ bekämen dadurch ein authentisches und glaubwürdiges Gesicht mit Vorbildcharakter, an dem es vielleicht im familiären Umfeld mangelt. Ich bin davon überzeugt, dass man für dieses Projekt viele qualifizierte Bürgerinnen und Bürger gewinnen könnte.“, so Rüdiger Linsler.

Rüdiger Linsler schlägt vor, das Thema „Bildungspatenschaften im Saarland“ seitens der Landesregierung zeitnah anzugehen und nach Ausarbeitung eines Konzeptes eine Werbekampagne zur Umsetzung zu starten.

Ansprechpartnerin:
Petra Meiser
Pressesprecherin FDP-Saar
petra.meiser@fdp-saar.de
0160-6138557

Oliver Luksic Landesvorsitzender

Dürfen wir Sie informieren?

Die neuesten Infos zu den Freien Demokraten Saar - regelmäßig alle 4 Wochen per E-Mail!

Herzlichen Dank - Sie haben sich erfolgreich eingetragen! (Bestätigungs-Email ist unterwegs)