„Die rot-rote Bildungspolitik in der Bundeshauptstadt Berlin zeigt hier ihre deutlichste Fehlleistung, wenn man Schülerinnen und Schüler nicht ihrer Begabung entsprechend fördert, sondern es dem Zufall überlässt, welche Bildung sie erhalten dürfen.“, kommentiert Patrick Maurer, bildungspolitischer Sprecher der FDP- Saar das Berliner Losverfahren.

Laut Medienangaben würden etwa 30 % der Plätze an Gymnasien per Losverfahren verteilt. Es könne doch nicht sein, meint Maurer, dass fast ein Drittel der Schüler auf das Glück als Entscheider angewiesen seien, wie es mit ihrem Leben weitergehe.

Das Ziel einer modernen Bildungspolitik müsse es sein, dass ein Schüler richtig und gerecht beraten und anschließend alle Möglichkeiten haben müsse, um seinen Bildungsweg so erfolgreich wie möglich abschließen zu können.

Bildungspolitiker Patrick Maurer spricht sich für den individuellen Bildungsweg aus

„Im Saarland sind wir hier auf gutem Wege. Die Jamaika-Koalition hat die Beratung am Ende der Grundschule gestärkt. Bei uns im Lande gibt es nur wenige Plätze, die über Losverfahren besetzt werden. Das ist gut so und darf auf keinen Fall ausgeweitet werden. Will man soziale Ungerechtigkeiten vermeiden, so ist das Losverfahren garantiert kein geeignetes Mittel. Hier wird Ungerechtigkeit zementiert und man wird weder den starken noch den schwachen Schülern, weder den aus besser gestellten Häusern noch aus ärmeren Familien gerecht.“, meint Patrick Maurer.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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