Wohnortnahe medizinische Versorgung muss flächendeckend sichergestellt werden

Die FDP-Saar begrüßt das von Daniel Bahr vorgelegte Versorgungsstrukturgesetz und die im Regierungsentwurf enthaltenen Maßnahmen, die der Sicherung der ambulanten Versorgung insbesondere im ländlichen Raum dienen. Dazu erklärt die stellvertretende Landesvorsitzende und gesundheitspolitische Sprecherin Martina Engel-Otto:

„Das geplante Versorgungsstrukturgesetz wird die Versorgung der Patienten zukünftig verbessern. Die wohnortnahe medizinische Versorgung ist eine der wichtigsten Leistungen unseres Gesundheitssystems. Aber schon heute stehen nicht mehr in allen Regionen genügend Ärztinnen und Ärzte zur Verfügung. Mit dem Versorgungsgesetz werden nun endlich umfassende Maßnahmen auf den Weg gebracht, die eine gute und flächendeckende Versorgung auch für die Zukunft sichern. Der Gesundheitsminister Daniel Bahr setzt mit seinem Gesetz neue Anreize für die Tätigkeit als niedergelassener Arzt auf dem Land und lässt den Arztberuf insgesamt wieder attraktiver werden. Zudem werden die Rahmenbedingungen für die ärztliche Berufsausübung insgesamt deutlich verbessert. Er sorgt für eine leistungsgerechte Vergütung und gestaltet die Bedarfsplanung zielgenauer und flexibler. Dies stellt sicher, dass die Menschen in allen Teilen Deutschlands – auch in strukturschwachen und ländlichen Regionen – weiterhin zeitnah und ortsnah auf dem Stand des medizinischen Fortschritts eine ihrem Bedarf entsprechende hochwertige medizinische Versorgung erhalten.

Auch für das Saarland wird sich das Gesetz positiv auswirken, denn ohne mehr Flexibilität in der Bedarfsplanung und ohne die notwendigen Anreize für die Mediziner in unterversorgten Gebieten droht ein zunehmender Mangel an Hausärzten, aber auch an Fachärzten. Gerade die saarländischen Regionen wie St. Wendel und Merzig werden davon profitieren. Immer mehr Praxen auf dem Land konnten dort in den letzten Jahren nicht nachbesetzt werden. Der hohe Altersdurchschnitt der Hausärzte im Saarland macht deutlich wie schnell sich die Probleme in den nächsten Jahren zuspitzen werden .Mit dem Versorgungsgesetz erhalten Hausärzte
eine verlässliche Perspektive, es ist davon auszugehen, dass die verbesserten Bedingungen auch hier zu Lande zu einer nachhaltigen medizinischen Versorgung führen werden. Die FDP-Saar unterstützt den liberalen Gesundheitsminister in seinem Vorhaben neue Möglichkeiten zu schaffen, die medizinische Versorgung in unterversorgten Regionen jenseits der klassischen Praxismodelle zu organisieren. Durch das Gesetz wird dem drohenden Ärztemangel in dünn besiedelten Gebieten nun richtigerweise durch entsprechende Anreize begegnet.“

 

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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