Private Social-Networks wie Facebook und Twitter müssen Tabu bleiben

Der Sprecher für Bürgerrechte der FDP-Saar, Dr. Alexander Kleist, zeigt sich schockiert über die jüngsten Projektpläne der Wirtschaftsauskunftei SCHUFA, bei der Erstellung von Kreditratings auch auf Freundeslisten und Postings bei sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter zuzugreifen:

„Was die SCHUFA hier plant, ist ein gravierender Eingriff in die persönliche Freiheit des Einzelnen. Jetzt muss man schon Angst davor haben, dass private Postings bei Netzwerken wie Facebook oder Twitter einen negativen Einfluss auf die Kreditwürdigkeit haben können. Damit wird durch die Datenkrake SCHUFA endgültig eine Grenze überschritten. Dieser Wahnsinn muss sofort gestoppt werden, sonst wird der gläserne Bürger immer mehr Realität. Es kann doch nicht sein, dass man auf Grund einer privaten Meinungsäußerung im Internet plötzlich keinen Handyvertrag mehr abschließen kann und keinen Kredit mehr bekommt. Die Regierungen in Land und Bund müssen schnellstmöglich einschreiten und die datenschutzrechtliche Zulässigkeit dieses Vorhabens überprüfen. Sollte sich herausstellen, dass die SCHUFA hierzu tatsächlich ermächtigt wäre, müssen umgehend die Datenschutzgesetze geändert werden!“

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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