FDP Generalsekretärin Zimmer kritisiert frauenpolitischen Zickzackkurs der CDU

Der neueste Vorstoß der Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, ein Konzept zur Einführung einer gesetzlichen Frauenquote vorzulegen, hält die Generalsekretärin der FDP Saar Nathalie Zimmer für einen „frauenpolitischen Zickzackkurs“. Eine gesetzliche Frauenquote sei der falsche Weg, mehr Frauen in Führungspositionen zu befördern. Um die Frauenquote zu erhöhen, müsse man zunächst die Rahmenbedingungen verbessern, will heißen: Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist hier die wichtigste Voraussetzung.

„Wie passt aber da nun die CDU Forderung nach einer Herdprämie dazu? Auf der einen Seite soll mit dem Betreuungsgeld Anreize zum Fernbleiben vom Beruf gesetzt werden, auf der anderen Seite wolle man Frauen in Führungspositionen.“, so Nathalie Zimmer.

Nach Meinung der Saar-Liberalen müssten dringend die Rahmenbedingungen für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert werden, so z.B. der flächendeckende Ausbau von Kindertagesstätten mit Randzeitenbetreuung oder 24 Stunden Öffnungszeiten. Wichtiger als das Betreuungsgeld sei für die FDP der KITA-Ausbau, das setze die CDU aber auf Bundesebene nicht um.

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Oliver Luksic Landesvorsitzender

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