Der Landesverband der FDP Saar begrüßt die  heute im Bundestag beschlossene Abschaffung der Praxisgebühr zum 01.01.2013. Die Praxisgebühr war ein großes Ärgernis für niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten sowie für die Patienten.

„Die FDP hat mit dem Beharren auf der Abschaffung der Praxisgebühr teilweise gegen erheblichen Widerstand ein deutliches Zeichen gesetzt – weg von lähmender Bürokratie hinzu mehr Effizienz im Gesundheitswesen.  Die Kritik, dass es sich hierbei um ein „Wahlgeschenk“ handele ist absurd.“, erläutert der gesundheitspolitische Sprecher der Saar-FDP, Thorsten Eich. Dies ist eine soziale Entscheidung, die insbesondere den Patienten zu Gute kommt. Durch den Wegfall der Praxisgebühr werden vor allem kostbare zeitliche Kapazitäten frei, die für die Verwaltung der Praxisgebühr aufgewendet werden mussten und nun für eine intensivere Betreuung – beispielsweise auch chronisch kranker Patienten – verfügbar werden. Die Praxisgebühr wurde vor neun Jahren von SPD und Bündnis 90/Die Grünen eingeführt. „Die Entscheidung darf aber nur der erste Schritt in einer Reihe von Maßnahmen sein, die ein grundsätzliches Umdenken weg  von der Überregulierung im Gesundheitswesen bedeuten.“, führt Eich weiter aus.

Die FDP Saar wird sich weiterhin für einen Bürokratieabbau im Gesundheitswesen stark machen. „Der Bürokratieabbau im Gesundheitswesen hat auch den positiven Nebeneffekt, dass Berufe in der Gesundheitsbranche wieder an Attraktivität gewinnen und einem drohenden Fachkräftemangel entsprechend entgegengewirkt wird.“, so der gesundheitspolitischer Sprecher abschließend.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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