Kulturelle Bildung statt Staatsfernsehen und Zensur

Zu der Forderung der Linksjugend, Xavier Naidoo aufgrund eines Songtextes von Auftritten in TV Shows auszuschließen, kann die kulturpolitische Sprecherin der FDP-Saar, Petra Meiser, nur den Kopf schütteln: „Geschmacksfragen sind keine Staatsfragen!“

Der Vorwurf der Linkspolitiker, Naidoo sei ein „christlich-homophober Gewaltverherrlicher mit Führerkomplex“ und würde Volksverhetzung und Aufstachelung zur Gewalt betreiben, ist nach Ansicht der liberalen Kulturpolitikerin Meiser völlig abwegig. “Der Songtext spiegelt wahre Begebenheiten wieder und möchte bewusst auf furchtbare Ritualmorde an Kindern, aufmerksam machen, über die nie jemand öffentlich zu sprechen wagt. Es ist nichts Anstößiges daran zu erkennen, wenn Musiker in ihren Songtexten auf Tabu-Themen aufmerksamen machen wollen. Dass die Linksjugend ausgerechnet Kool Savas, dem Sohn eines ehemaligen linken politischen Gefangenen und Xavier Naidoo, dessen Angehörige vom Apartheidregime verfolgt wurden und der sich in vielen sozialen Projekten engagiert, Gewaltverherrlichung vorzuwerfen ist reines Wahlkampfgetöse, um in den Medien Aufmerksamkeit zu bekommen. Darüber hinaus ist es lächerlich, dem privatem Fernsehen vorschreiben zu wollen, wer in welchen Shows auftreten darf und wer nicht – das zeigt, das die Linke immer noch an Politbüro-Kultur und Staatsfernsehen glaubt.“

„Jugendschutz ist wichtig! Daher wird jede CD, die in den Verkauf gelangt auf jugendgefährdende Inhalte durch die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien überprüft. Da es offenkundig keine Beanstandung gegeben hat und die CD in den Verkauf gelangt ist, ist der Vorwurf der Linksjugend erst recht nicht haltbar und zeigt, dass es hier wohl eher um Geschmacksfragen als um politische Fragen geht.“, so Petra Meiser abschließend.

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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