Landesregierung muss Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern

Landtagswahl 2012 Die FDP Saar fordert die Landesregierung auf, endlich gesetzliche und finanzielle Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass Betreuungsplätze auch von Kindern, die ihren Wohnsitz nicht in der Kommune der jeweils gewünschten Einrichtung haben, besucht werden können. Die Generalsekretärin der FDP-Saar, Nathalie Zimmer begründet den Antrag des kleinen Parteitages wie folgt:

„ Für uns als Liberale ist es nicht hinnehmbar, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auf Grund von einer ungenauen, nicht zielgerichteten Gesetzgebung erschwert bleibt. Wir setzen uns dafür ein, dass Eltern ihr Kind auch in der Nähe ihres Arbeitsplatzes bzw. in einer Einrichtung ihres pädagogischen Interesses betreuen lassen können. “ Die Vorsitzende des Fachausschuss Familie, Martina Rausch begründet zudem: „Es zeigt sich, dass Frauen ihren Nachwuchs lieber in der Nähe des Arbeitsplatzes betreut haben wollen, anstatt, evtl. viele Kilometer entfernt, am Wohnort. So kann die Mutter, bei kurzfristigen Problemen oder einer plötzlichen Erkrankung tagsüber, schnell bei ihrem Kind sein. Auch muss die Kinderbetreuung nicht auch noch für die Zeit des Arbeitsweges zur Verfügung stehen und bezahlt werden. Das Angebot an Kinderbetreuungsplätzen hat sich am Bedarf, und nicht an den Wünschen der Regierung auszurichten. Wir sehen die Landesregierung in der Pflicht die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern und den Alltag von berufstätigen Eltern zu erleichtern.“

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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