Landtagswahl 2012

Hochschulpolitik muss zurück ins Wirtschaftsministerium

Die FDP Saar fordert die Landesregierung auf, sich gegenüber der Leitung der Universität bezüglich ihrer Pläne umgehend zu äußern. Zudem müssen die Bemühungen verstärkt werden, die Universität des Saarlandes in ihrem umfassenden Fächerangebot als vollwertige Universität zu erhalten. Die Generalsekretärin der FDP-Saar, Nathalie Zimmer erklärt hierzu: „Die Landesregierung muss sich umgehend dafür einsetzen, die Finanzierung der Universität dauerhaft zu sichern. Statt über Einsparungen in der Lehre, sollten Sparmaßnahmen allenfalls ausschließlich in den Verwaltungsstrukturen vollzogen werden.

Nachdem es unter dem Wissenschaftsminister Dr. Christoph Hartmann mehr Geld für Hochschulen gab, wird jetzt planlos gekürzt. Die Uni hat keinen richtigen Ansprechpartner und sogar die wichtige Verknüpfung zwischen Wirtschaft und Wissenschaft wurde aufgelöst. Es ist uns auch immer noch nicht verständlich, warum das Saarland das einzige Bundesland ist, bei dem die Hochschule an die Staatskanzlei angedockt wurde. Das führt dazu, dass die Hochschulpolitik neben all den anderen dortigen Aufgaben eher nebenbei betrieben wird. Auch die Ministerpräsidentin scheint keine besondere Affinität zum Thema Universität aufzuweisen. Wir Saarliberale erneuern somit unsere Forderung, die Hochschulpolitik wieder beim Wirtschaftsministerium anzusiedeln. Gerade die Verzahnung von Wirtschaft und Wissenschaft ist von immenser Bedeutung. Die CDU sorgt mit ihrer misslungenen Hochschulpolitik dafür, dass die Zukunft im Land kaputt gemacht wird. Deshalb darf man die Hochschulpolitik nicht als Stiefkind in der Staatskanzlei verkümmern lassen.“

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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