Zimmer: Hochschulpolitik ist Stiefkind dieser Regierung

Landtagswahl 2012Anlässlich der aktuellen Diskussionen um die Haushaltspläne der Landesregierung für die Universität des Saarlandes erklärt die FDP Generalsekretärin, Nathalie Zimmer:

„Für die Saarliberalen ist die Enttäuschung der Universität des Saarlandes und der HTW über die Kürzungen für den Haushalt 2014 nachvollziehbar. Hat die Landesregierung unter einem liberalen Wissenschaftsminister Hartmann in die Zukunft investiert, indem den Hochschulen 12 Millionen Euro pro Jahr mehr zur Verfügung gestellt wurde, will die große Koalition hier nun knapp 6 Millionen Euro pro Jahr einsparen, obwohl die Kosten der Uni ja größer und nicht kleiner werden. Der geringe Stellenwert der Hochschulpolitik bei der Landesregierung zeigt sich, wenn die Staatskanzlei erst mit der Universitätsleitung in Kontakt über die zukünftigen Pläne tritt, nachdem der Aufschrei des Präsidenten Linneweber in der Presse verbreitet wurde. Der Universität fehlt es an einem zuverlässigen Ansprechpartner. Dazu kommt, dass durch das Gutachten des Wissenschaftsrates nicht nur die Planungen des Universitätsrates für die Zukunft der Uni umsonst waren, sondern dass dieses Gutachten noch ein Jahr Stillstand und Planungsunsicherheit bedeutet. Welcher hoch reputierte Wissenschaftler soll sich an einer Hochschule bewerben, wenn erst nächstes Jahr feststeht, wie die Zukunft dieser Hochschule aussieht? Ohne klare Strategie und Planungssicherheit werden kluge Köpfe das Saarland verlassen, die Hochschulen brauchen schnell einen verlässlichen und zukunftsweisenden Rahmen.“

 

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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