Landesregierung unterteilt in Fächer der 1. und der 2. Klasse

Landtagswahl 2012Die Saarliberalen befürchten, dass der gegenwärtige Kurs der Landesregierung einen dem Hochschulstandort Saarland schweren Schaden zufügt. „Die saarländischen Hochschulen brauchen statt einer Hängepartie schnell Planungssicherheit, wie die Investitionen der Saarregierung bis 2020 aussehen,“ erklärt die Generalsekretärin, Nathalie Zmmer. Zimmer weiter: „Es kann nicht sein, dass die Landesregierung zusieht, wie die Universität Professoren entlassen muss, während gleichzeitig die Studentenzahl auf 18.600 gesteigert werden konnte. Ohne klare Strategie und Planungssicherheit werden kluge Köpfe das Saarland verlassen, das kann eine Landesregierung nicht wollen, wenn sie dem Land keinen Schaden zufügen möchte. Saarbrücken muss ein attraktiver Universitätsstandort bleiben.

Dass die Landesregierung bezüglich der Zukunft der Uni tatsächlich ohne Plan ist, zeigt sich des weiteren an der Verkündung der Beibehaltung des Studienfaches Evangelische Theologie. Das Festlegen auf dieses Fach degradiert alle weiteren Fächer zu Fächern zweiter Klasse, die weiterhin um ihren Erhalt zittern. Es kann nicht sein, dass die Meinung des Wissenschaftsrates durch die Ministerpräsidentin in diesem Fall jetzt egal ist. Wir erwarten von der schwarz-rot geführten Regierung eine angemessene und auskömmliche Finanzierung für Forschung und Lehre, denn Wissen schafft Zukunft und die Landesregierung muss dafür umgehend die Grundlagen schaffen.“

Oliver Luksic Landesvorsitzender

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